Golden from the pile  

                                      

Home

                                                           Vergiftungen

 

Unsere Hunde sind leider jeden Tag unzähligen Gefahren durch Vergiftung ausgesetzt. Aber was ist überhaupt alles giftig in unserer Wohnung, dem Garten und unserer Umgebung?

 

Manche Gefahr kann man vermeiden, andere Gefahren einfach ausweichen! Nicht immer hat man den Überblick!

Deshalb habe ich an dieser Stelle nachfolgend einige giftige Dinge, Pflanzen und Obstsorten aufgelistet.

 

Medikamente:

Alle Medikamente gehören nicht in Tiernähe!!!!! Sie können sehr schlimme, quälende Schmerzen auslösen und innerhalb kürzester Zeit zum Tode führen.

Tabak:

Ist ein sehr große und viel unterschätzte Gefahr für den Hund. Je nach Größe des Hundes und Nikotingehalt  der Zigaretten, reicht der Verzehr einer Zigarette für eine tödliche Dosis! Auch Nikotinpflaster gehören nicht in Reichweite eines Hundes, da es einen erhöhten Nikotingehalt hat!

Zwiebeln:

Der Verzehr von Zwiebeln kann schlimme Folgen für Ihren Hund haben. Es lösen sich die roten Blutkörperchen auf. Dafür  sind die Bestandteile Allylpropyldisulfid und N- Propyldisulfid verantwortlich. Zwiebeln, roh oder gekocht gehören also nicht auf den Speiseplan ihres Hundes!

Knoblauch:

Da der Knoblauch auch zu den Zwiebelgewächsen zählt, gehört er damit auch zu den Lebensmitteln, die nicht gefüttert werden sollten! Er kann schaden und eine Anämie (Blutarmut) auslösen.

Schokolade:

Der Verzehr von Schokolade kann Symptome wie Unruhe, Zittern, Fieber, Krämpfe und auch schwere Herzrhythmusstörungen auslösen. Auslöser ist der Bestandteil Theobromin. Kleiner Tipp: Je dunkler die Schokolade, desto höher der Anteil an Theobromin. Akute Lebensgefahr besteht bei einer Dosis von 250- 500 mg/ kg Körpergewicht!

Bohnen:

Das Gift in der Bohne heißt Phasin, es ist nur im rohen Zustand giftig. Beim Kochvorgang wird es zerstört. Es kann zu Erbrechen, zu blutigem Durchfall und bis zum Kollaps führen! Todesfälle nach großem Verzehr sind vorgekommen!

Kartoffeln:

Füttern Sie bitte nur gekochte Kartoffeln. Sollten Sie grünliche oder schon gekeimte Kartoffeln verwendet haben, dann sollten diese nicht als Pellkartoffeln gekocht sein. In der Schale befindet sich der höchste Solaningehalt und ist  aus diesem Grund nicht zur Fütterung geeignet! Durchfall und Erbrechen kann die Folge sein!

Avocado:

Die Avocado ist eine sehr gefährliche Frucht für Tiere. Es gibt keine Möglichkeit der Heilung und deshalb endet der Verzehr dieser Frucht in den meisten Fällen tödlich. Auslöser ist das Toxin Persin, das starke Atemnot, Bauchwassersucht, Herzvergrößerung mit erhöhter Herzfrequenz und noch andere schlimme Vergiftungserscheinungen verursacht!

Steinobst: 

Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche und Kirschen zählen zum Steinobst deren Kerne schwere Vergiftungen hervorrufen können. Beim zerkauen dieser, können die Gifte Amygdalin und Prunasin  im Körper Blausäure abspalten. Dies führt dann zu Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen und Atembeschwerden und der Hund muss schnellstens Zum Tierarzt. Ein ausgesprochen starker Bittermandelgeruch aus dem Maul kann ein Hinweis darauf sein.

Weintrauben:

Es ist nicht ganz klar, was genau die Weintrauben so giftig für unsere Hunde macht. Erst dachte man, es seien die Pestizide die verspritzt werden, dies hat man jedoch wieder verworfen! Sicher ist aber das ihr Verzehr Bauchschmerzen, Durchfall und nach einiger Zeit schwere Nierenerkrankungen verursachen kann.

Rhabarber:

Durch die Oxalsäure verschlechtert sich die Resorption von Calcium, da sie sich damit verbindet. Diese wird über den Harn ausgeschieden und kann, wenn erhöht, zu Harnstein führen.

Holunder:

Der Verzehr dieser Beere kann zu Magen-Darmbeschwerden führen. Egal ob die Beere „reif“ oder „unreif“ war. Im gekochten Zustand macht sie meines Wissens nach keine Probleme.

Giftige Pflanzen:

Nachfolgende Pflanzen sind unterschiedlich stark giftig, mal nur die Frucht und bei anderen die ganze Pflanze!

 

A

Ackerbohne, Acker- Gauchheil, Adonisröschen, Alpenrose, Alpenveilchen, Alraune, Anthurie, Amaryllis, Aralie, Aronstab

B

Becherprimel, Belladonnalilie, Bilsenkraut, Bogenhanf, Brunfelsie

C

Clivia

D

Dieffenbachia, Drachenbaum

E

Efeu, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete

F

Fingerhut

G

Giftsumach, Ginster, Goldregen

H

Herbstzeitlose, Herkulesstaude, Hundspetersilie

I

J

K

Kirschlorbeer, Korallenbäumchen, -beere, -kirsche, -strauch, Küchenschelle

L

Lebensbaum (Thuja), Lilien

M

Maiglöckchen, Mutterkorn

N

Nachtschatten, Narzissen, Nieswurz

O

Oleander

P

Pfaffenhütchen, Philodendron, Prachtlilie

Q

R

S

Sadebaum, Sagopalme, Schierling, Schlafmohn, Schneeball, Schneeglöckchen, Schnurbaum, Schwalbenwurz, Seidelbast, Spathiphyllum, Stechapfel, -palme, Stinkwacholder

T

Tollkirsche, Tollkraut, Tulpen

U

V

W

Wasserschierling, Weihnachtsstern, Wüstenrose

X

Y

Yucca

Z

Diese Liste ist sicher nicht vollständig und man kann sie noch ergänzen! Da ich kein Botaniker bin, musste ich auf Berichte im Internet zurückgreifen. Ich lasse mich gerne über weitere, für den Hund, giftige Pflanzen und Lebensmittel informieren. Oder habe ich etwa eine Fehlinformation eingebaut? In beiden Fällen wäre ich für eine kurze Info dankbar!!!

Bei Verdacht auf eine Vergiftung immer sofort zum Tierarzt!! Es kann das Leben Ihres „Lieblings“ retten!

Hier einige Giftinformationszentralen, die sich auch mit Tiervergiftungen befassen:

-         Göttingen: Giftinformatioszentrum Nord, Telefon 0551/19240

-         Erfurt: Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-

         Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Telefon 0361/730730

-         Mainz: Giftinformationszentrale Mainz, Telefon 06131/19240

Die meisten Artikel habe ich im Internet gefunden. Sollte ich ein ©Copyright verletzt haben, bitte ich schon jetzt um Entschuldigung. Teilen Sie mir dies bitte in einer Mail mit und ich werde, nach Überprüfung, den Artikel entfernen. Im Interesse aller Hunde, wäre es aber sinnvoll, wenn Sie mir den Text zur Verfügung stellen würden. 
Vielen Dank!

Home